REFERENZ eine private Schwimmhalle

Die Größe des Grundstücks erlaubte eine besondere Lösung: Nicht als klassischer Anbau, sondern als alleinstehender Pavillon im Garten wurde diese Poolanlage errichtet, die vor allem auf Funktionalität und technische Perfektion ausgelegt ist.

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Im Untergeschoss wurde neben der Wassertechnik, die Lüftungs- und Entfeuchtungstechnik installiert. Hier haben wir mit der Firma Löchte GmbH, Marc Löchte zusammengearbeitet. Die Schwimmhalle hat viele Glasflächen, außerdem noch Nischen und ein Bullauge, die bei der Luftführung zu berücksichtigen waren. Aufgrund der vielen Glasflächen mussten wir mit starken Luftleistungen arbeiten. Der Luftstrom wurde deshalb aufgeteilt. Zum Einsatz kam ein Enkho-Lüftungsgerät, Modell R40, mit rekuperativer Wärmerückgewinnung. Über ein Kanalsystem und Schlitzschienen wird die aufbereitete und erwärmte Luft in die Schwimmhalle eingeblasen. Außerdem wurde auch im Bereich des Glasdaches mit zusätzlichen Luftauslässen gearbeitet. Oberhalb der Sauna und in der Dusche befindet sich die Absaugung der Schwimmhallenluft , so dass das Schwimmhallenklima präzise und mit  genügend Frischluft für die Hygiene und Luftqualität geregelt wird. Die zweistufige Wärmerückgewinnung über den Doppelwärmetauscher mit hoher Wärmerückgewinnung sorgt für eine hohe Energieeffizienz der Geräte. Eine intelligente SPS-Regelung optimiert Wärmerückgewinnung und Frischluftversorgung durch stufenlosen Ventilatorbetrieb und optimiert den Energieverbrauch, je nach geforderten Betriebszustand.

Trotz der Hanglage des Grundstücks ging die Einbringung des Beckens schnell und routiniert vonstatten. Das Becken wurde im RivieraPool-Werk vorproduziert und mittels Tieflader zur Baustelle gefahren, wo es von Mitarbeitern der Firma Löchte eingebaut wurde.

SOMMERPAUSE

Ich wünsche Ihnen einen schönen Sommer, entspannte Urlaube sowie traumhafte Ziele um durchzuatmen und aufzutanken für neue Herausforderungen.

Sommer

Das Thema Zuluft in der Schwimmhalle

Wenn Sie eine Schwimmhalle mit einem dezentralen Komfort-Klimagerät planen werden Sie sich unweigerlich mit dem Thema Zuluft beschäftigen.

Wichtig ist, dass die getrocknete und erwärmte Zuluft  durch ein Kanalnetz an der Schwimmhallenwand verteilt und durch einen Zuluftauslass von unten vor die Fensterflächen in die Halle eingebracht wird. Hierdurch wird vor allem die Kondensatbildung an den Fenstern vermieden, da nach wie vor das Fenster (Glas incl. Rahmen) das kälteste Bauteil in einer Schwimmhalle ist. Zum Einsatz können Zuluftgitter oder aber Zuluftschlitzschienen kommen. Wichtig ist, dass der Abstand von Mitte Zuluftauslass zum Fenster nicht zu groß ist, so dass eine Abschleierung gewährleistet werden kann. Wir empfehlen max. 20cm.

ZUluftauslass eingebaut1  ZUluftauslass eingebaut2 

Schwimmbadklimatisierung und es steht nur Niedertemperatur aus der Hausheizung zur Verfügung

Immer wieder ist der Betrieb mit Niedertemperatur zur Beheizung einer Schwimmhalle ein Thema. Eine Möglichkeit wäre natürlich auf die Vorlauf- und Rücklauftemperaturen von 70/50°C zu bestehen und somit die Hausheizungstechnik z.B. bei dem Einsatz einer Hauswärmepumpe, unwirtschaftlich darstehen zu lassen. Der bessere und effektivere Weg ist es ein gesamtes, schlüssiges Konzept auszuarbeiten, dass sowohl die Hausheizung, Schwimmbadklimatisierung wie auch Schwimmbeckenbeheizung in Bezug auf die geforderten Niedertemperaturen (z.B. 35/30°C) berücksichtigt.

- Berücksichtigung der Laufzeiten einer Schwimmhalle bei Auslegung der Heizung/ Hauswärmepumpe

- Beheizung des Schwimmbeckenwasser incl. Nachheizung berücksichtigen

- etc.

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Neues Rahmenprofil bei enkho

enkho-Geräte werden zukünftig mit einer profilierten Rahmenkonstruktion aus thermisch getrennten Aluminiumprofilen mit Kunststoffecken inclusive weißer Wänden d24mm aus isolierenden und schalldämmenden Verbundplatten gefertigt.

Gerät Beschriftungen Homepage

Auf der Serviceseite sind die Gerät mit Griffen, Drehriegeln ausgeführt. Innenseitig wird korrosionsbeständiges Aluminium und Kunststoff verbaut und bei mehrteiliger Ausführung ein außenseitiger Modulverbinder auf der Vorder- und Rückseite eingesetzt. Anschlüsse für PUR-Kanäle und/oder flexible Anschlußstutzen für Blechkanäle sind möglich. Dämpfungs- und Gleitschutzelemente zur Geräteaufstellung werden mitgeliefert.

Durchtrittsgeschwindigkeit Klasse V1-V2 im lichten Gehäusequerschnitt (DIN EN 13053:2006)

Wärmedurchgang Klassifikation T3.